Mittwoch, 19. Juli 2006

NEWS an der Front: Der unendliche Krieg

  • Report vom brutalen Raketenkrieg zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah.

Die Brandstifter. So ziehen Syrien und der Iran im Hintergrund die Fäden. Und so hart schlägt Israel zurück.
Schlag auf Schlag. 250 Tote forderte der Krieg, 500.000 sind auf der Flucht.

Die Österreicherin Katia Chammas schickt am Montag um zwei Uhr früh aus Beirut eine SMS an die NEWS-Reporterin. „Schreckliche Szenen spielen sich hier ab. Wieder wartet eine Höllennacht auf uns. Die Angst lähmt mich.“

Seit einer Woche steht der Libanon unter Beschuss der israelischen Armee. Und die libanesische Hisbollah-Miliz feuert mit vollen Rohren aus ihren Raketendepots im Süden des Libanons zurück. Aus der schwelenden Auseinandersetzung im Nahen Osten wurde über Nacht Krieg.

Angst vor dem nächsten Tag. Die 26-jährige Hala Sa’edlebt in Israel, in dem 1.700-Einwohner-Dorf Arab Aramsheh dicht an der umkämpften Grenze. Die ständigen Kriegsgeräusche halte sie fast nicht mehr aus, erzählt sie. Mit ihrem eineinhalb Jahre alten Sohn Khalid saß sie in derselben Nacht, in der Katia Chammas aus Beirut die verzweifelte SMS sandte, zitternd im Keller ihres Haus und zählte die Einschläge. „Tag und Nacht wird geschossen, sie haben Angst, dass Hisbollah-Kämpfer heranrücken könnten“, berichtet die junge Frau am nächsten Morgen mit weit aufgerissenen Augen. Gerade zweihundert Meter entfernt von ihrem Haus stehen Panzer. Dumpfes Donnergrollen ist zu hören: bei Tag und Nacht. Fast 250 Tote hat die erste Woche des neuen Nahostkrieges gefordert: 210 Libanesen und 24 Israelis starben im Raketenhagel. Opfer sind alle: 3,8 Millionen Libanesen und 6,3 Millionen Israels wurden zum Faustpfand des Konflikts und zittern mit jedem Nachrichtenbulletin vor der nächsten Eskalationsstufe.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

19.7.2006 17:22