China will das All erobern: Nach Erkundung des Mondes soll auch Mars erforscht werden
- 2024 soll erster Chinese Erdtrabanten betreten
- Verstärkte Kooperation mit anderen Staaten geplant
·BILDER: "Discovery" ist sicher gelandet
Trotz aller Probleme im Vorfeld wieder auf Erde
·Aufblasbares Raum- schiff kreist im All
Soll der Grundstein für kommerzielle Station sein
China plant neben der Erforschung des Mondes auch Flüge zum Mars. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch unter Berufung auf einen Regierungsvertreter weiter meldete, sollen die Expeditionen ins All in den kommenden fünf Jahren im Detail geplant werden. Auf Basis der Mond-Untersuchungen würde dann auch der Mars in den Fokus der Forschung rücken. Zudem wolle die Volksrepublik bei ihren Weltraumprojekten künftig verstärkt die Zusammenarbeit mit anderen Staaten suchen.
Staatliche chinesische Medien hatten zuletzt berichtet, die Erkundung des Mondes solle im kommenden Jahr beginnen. Mit einem unbemannten Satelliten würden zunächst dreidimensionale Bilder von der Oberfläche des Himmelskörpers aufgenommen.
Bis 2017 will China den Angaben nach ein Modul entwickeln, mit dem Gesteinsproben auf dem Mond gesammelt werden können. 2024 soll erstmals ein Chinese auf dem Erdtrabanten stehen, wie eine regierungsnahe Zeitung im Juni berichtete.
Die Regierung in Peking plant seit langem, zur Weltraummacht aufzusteigen und damit den USA und Russland Konkurrenz zu machen. Sie betont dabei aber auch immer wieder, ihre Forschung diene rein friedlichen Zwecken. Zuletzt machte China im vergangenen Jahr Schlagzeilen, als das Land seinen zweiten bemannten Weltraumflug erfolgreich abschloss.
US-Präsident George W. Bush hatte 2004 ebenfalls Pläne für einen bemannten Flug zum Mond vorgelegt und dabei als Zielmarke das Jahr 2020 angegeben. Auch Expeditionen zum Mars und anderen Planeten schloss er nicht aus. Die USA waren 1969 mit dem Apollo-Programm die erste Nation, die Menschen zum Mond gebracht hatte.
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