Österreicher werden Wertpapier-Experten: Schon 16% der Haushalte besitzen Aktien
- Hauptsächlich investieren gut verdienende Haushalte
- Am liebsten legen Österreicher aber als Sparbuch an
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Immer mehr Österreicher legen ihr Geld in Aktien, Anleihen oder Investmentfonds an. So besitzen laut einer aktuellen Analyse der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) bereits 16 Prozent der österreichischen Haushalte Aktien und jeweils elf Prozent Anleihen und Investmentzertifikate. Die größte Bedeutung bei der Geldveranlagung kommt aber noch immer dem Sparbuch und dem Bausparen zu.
93 Prozent der Haushalte besitzen Spareinlagen, 71 Prozent haben in Bauspareinlagen veranlagt. Der Anteil dieser beiden "traditionellen" Anlageformen am Geldvermögen beträgt rund 60 Prozent. Gleichzeitig wird aber auch die zunehmende Bedeutung von weiteren Kapitalmarktinstrumenten bei der Veranlagungsentscheidung der österreichischen Haushalte sichtbar.
Meist gut verdienende Haushalte
Rund 13 Prozent der österreichischen Haushalte sind auf Grund ihrer Investitionen in Aktien, Anleihen und Investmentzertifikaten als kapitalmarktorientiert einzustufen. Dabei handelt es sich überwiegend um vermögende und gut verdienende Haushalte. Weitere zehn Prozent zeigen zwar ein starkes Interesse an der Veranlagung in Wertpapieren, können allerdings nur geringe Beträge anlegen.
Klar dominierend sind mit 53 Prozent freilich weiterhin die "traditionellen" Anleger. Diese Haushalte legen ihr Geld in erster Linie in Sparbüchern, in Bausparverträgen oder in Lebensversicherungen an. 23 Prozent aller Haushalte konzentrieren ihre Veranlagung vorwiegend auf Sparbücher.
Der Großteil der aufgenommenen Kredite entfällt auf Wohnbaukredite, die rund 85 Prozent des gesamten Verschuldungsvolumens ausmachen. Etwas mehr als 40 Prozent der Haushalte haben Kredite aufgenommen. Insbesondere Haushalte in der Altersgruppe der 30 bis 39-Jährigen nehmen stark Kredite auf - und zwar sowohl Wohnbaukredite als auch Kredite für Konsumzwecke. (APA)
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