Rieds Siegeszug im UI-Cup sei Dank: Fünf österreichische Vereine heuer im Europacup
- Vier Teams müssen aber erst noch in Qualifikation
- Nur Pasching steht fix in der 1. Runde des UEFA-Cups
·UI-Cup: Ried zieht in UEFA-Cup-Quali ein
Mit 1:1 im Rückspiel bei Tiraspol sicher weiter
·SV Ried: Klarer 3:1-Sieg gegen Tiraspol
Ein Spiel trennt Rieder noch von UEFA-Cup-Quali
Österreich geht mit fünf statt ursprünglich vier Mannschaften in den Europacup 2006/07. Nach Meister Austria Magna (Champions League/3. Runde Qualifikation), Vize-Meister Red Bull Salzburg (Champions League/2. Runde Qualifikation), dem Meisterschafts-Dritten Superfund Pasching (UEFA-Cup/1. Runde) und Cup-Finalist SV Mattersburg (UEFA-Cup/2. Qualifikationsrunde) schaffte auch die SV Ried - allerdings auf Umwegen - den Sprung in die UEFA-Cup-Qualifikation.
Die Innviertler setzten sich in der dritten UI-Cup-Runde gegen FC Tiraspol mit 3:1 und 1:1 in Moldawien durch und sind so wie Mattersburg bei der Auslosung der finalen Qualifikationsphase des UEFA-Cups dabei. Eine Modusänderung des Intertoto-Bewerbs machte die zweite Europacup-Teilnahme der Rieder nach 1998 möglich.
In den elf Jahren davor, in denen über UI-Cup der UEFA-Cup erreicht werden konnte, schafften mit Ausnahme von FC Tirol (1995) und Silkeborg (1996) nur Klubs der großen Ligen aus Spanien, Italien, England, Deutschland oder Frankreich den Aufstieg. Daher rang sich die UEFA zu tief greifenden Änderungen durch.
Jedes Land durfte für die heurige Ausgabe jeweils nur einen Klub stellen, statt zuletzt drei Teams wurde der "Strohhalm-Bewerb" diesmal für elf Mannschaften zum Tor in den UEFA-Cup. Ried nutzte als zweiter österreichischer Verein die Chance UI-Cup. Davor hatte es nur der FC Tirol geschafft, der 1995 nach Erfolgen über Köln (3:1) und Leverkusen (im Elfmeterschießen nach 2:2) in die UEFA-Cup-Quali vorgestoßen war.
Die Freude bei Ried war dementsprechend groß. "Ich bin sehr zufrieden, wir sind verdient aufgestiegen. Es ist eine Belohnung für die Leistung der Mannschaft. Wir wollten den UEFA-Cup unbedingt erreichen", sagte Trainer Helmut Kraft. Die zusätzlichen Aufgaben nehmen die Innviertler da gerne in Kauf. Bis zu den Spielen am 10. und 24. August werden sich die Rieder aber voll auf die Meisterschaft konzentrieren.
(apa/red)
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