FORMAT: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sturm-Präsidenten Hannes Kartnig
- Vorwürfe: Verdacht auf Untreue und Veruntreuung
- Wirbel um Transfer und Kauf von Schopp und Amoah
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Neben dem bereits anhängigen Finanzstrafverfahren lässt die Grazer Staatsanwaltschaft gegen Sturmpräsidenten Hannes Kartnig auch wegen des Verdachts der Untreue und Veruntreuung ermitteln, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass die gerichtlichen Vorerhebungen schon demnächst auch auf gewerbsmäßigen Betrug ausgedehnt werden. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.
Anlass für das Einschreiten der Strafbehörde ist eine Sachverhaltsdarstellung des Grazer Rechtsanwaltes Gerald Ruhri. Konkret geht es dabei laut FORMAT um die Transfererlöse bzw. den Ankauf der ehemaligen Sturmspieler Markus Schopp und Charles Amoah.
Ersterer habe 2001 angeblich für acht Millionen Schilling zum italienischen Fusballclub Brescia gewechselt. Doch ein entsprechender Zahlungseingang konnte auf den Sturmkonten bislang nicht aufgefunden werden. Beim Ankauf des Spielers Charles Amoah wiederum wurde in der Sturmbuchhaltung ein Ausgang von 54 Millionen Schilling verbucht. Tatsächlich sollen aber nur 17,2 Millionen an den FC St. Gallen bezahlt worden sein.
Sturmpräsident Hannes Kartnig dementiert die Vorwürfe FORMAT gegenüber und spricht von einem "völligen Schwachsinn". Die Transfersumme von Schopp sei am 18. September 2001 auf einem Sturmkonto eingegangen und auch beim Amoah-Transfer wäre alles in Ordnung gewesen.
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