Neuer Formel 1-Kalender: Hockenheim-
und Nürburgring wollen sich abwechseln
- Rückläufige Besucherzahlen: Veranstalter wechseln
- Rennen in Mexiko, Südkorea geplant - Aus für Imola?
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Der Hockenheim- und der Nürburgring wollen sich nach einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" künftig als Veranstalter der Formel 1 in Deutschland abwechseln. "Angesichts der rückläufigen Besucherzahlen bei der Formel 1 in Deutschland sollte es das Ziel aller Beteiligten sein, die Rennen künftig alternierend zu fahren", erklärte der rheinland-pfälzische Finanzminister Ingolf Deubel (SPD).
Darüber bestehe zwischen den beiden Landesregierungen und bei den Betreibern Einigkeit. Das Land Rheinland-Pfalz ist mit 90 Prozent Hauptgesellschafter des Nürburgrings. Die "entscheidende Figur", so Deubel in dem Zeitungsbericht, bei der Frage, wie es weitergehe mit der Formel 1 in Deutschland, sei aber nach wie vor Bernie Ecclestone.
Der Formel-1-Chef hatte beim Großen Preis der USA Anfang Juli in Indianapolis gegenüber einem nordamerikanischen Fernsehsender erklärt, er wolle künftig Rennen in Mexiko und Südkorea.
Dies hatte zu Spekulationen geführt, der Hockenheimring und das italienische Imola, wo der Große Preis von San Marino stattfindet, stünden vor dem Aus. Schon seit längerem gibt es Überlegungen, nach 2008 nur noch ein Rennen in Deutschland zu fahren. In Hockenheim findet traditionsgemäß Ende Juli der Große Preis von Deutschland statt. In diesem Jahr treten Rekord-Weltmeister Michael Schumacher & Co vom 28. bis 30. Juli im nordbadischen Motodrom an.
(apa/red)
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