Freitag, 21. Juli 2006

Aus für Marach im Stuttgart-Viertelfinale: Glatte Zweisatz-Niederlage gegen Acasuso

  • Melzer bleibt vorerst Österreichs Nummer 1
  • Wachablöse könnte schon in Kitzbühel folgen

Mit Oliver Marach ist beim ATP-Tennisturnier in Stuttgart auch der letzte Österreicher ausgeschieden. Der Steirer, am Vortag noch Sieger im Duell gegen Stefan Koubek, verlor im Viertelfinale gegen den als Nummer fünf gesetzten Argentinier Jose Acasuso glatt mit 2:6,3:6. Siegreich blieb dafür Alexandre Peya, der beim Challenger in Istanbul bereits im Halbfinale steht.

Marach wehrte beim mit 586.250 Euro dotierten Mercedes-Cup in Stuttgart den ersten Matchball mit einem schönen Return ab und hatte sogar noch Breakball, dann aber machte Acasuso den Sack mit dem zweiten Matchball zu. Damit hat der Grazer auch vorerst die Chance vergeben, Österreichs Nummer eins im Tennis zu sein.

Mit einem Sieg über den Weltranglisten-32. aus Argentinien hätte Marach (ATP 96) Jürgen Melzer (ATP 83) in der Weltrangliste überholt und wäre als heimische Nummer eins zum Generali open nach Kitzbühel gekommen. Gut möglich, dass die Wachablöse damit in der Gamsstadt fällt.

Auf jeden Fall ist Marach aber einer von zumindest sieben Österreichern, die im Hauptfeld des Generali open stehen. Die Veranstalter vergaben nach Reiner Eitzinger eine Wild Card auch an Werner Eschauer, der ÖTV seine beiden an Andreas Haider-Maurer und an den Staatsmeisterschafts-Finalisten Armin Sandbichler. Das Finale wurde zwar erst am Samstag gespielt, weil Finalgegner Thomas Schiessling eine ÖTV-Vorbedingung aber nicht erfüllt, geht die Wild Card an den Finalisten Sandbichler.

Fix im Hauptfeld sind natürlich auch Melzer, Marach und Koubek, zudem könnte es auch in der Qualifikation noch der eine oder andere schaffen.

(apa/red)

21.7.2006 21:02