Samstag, 22. Juli 2006

"profil"-Umfrage: Mehrheit in Österreich
hält Grassers Yacht-Urlaub für vertretbar

  • Für 55 Prozent Annahme der Einladung in Ordnung
  • 28 Prozent lehnen Handeln von Finanzminister ab

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hält die Mehrheit der Österreicher für vertretbar, dass Karl-Heinz Grasser sich vom Bankier Julius Meinl zu einem Yacht-Urlaub einladen ließ. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts market für "profil" geben insgesamt 55 % der Österreicher an, sie hielten es für "absolut" respektive "eher vertretbar", dass Finanzminister Karl-Heinz Grasser eine Einladung des Bankiers Julius Meinl V. auf eine Adria-Yacht, annahm. Bei diesem Bootsausflug traf Grasser unter anderem auch auf den in die Bawag-Affäre verstrickten Investmentbanker Wolfgang Flöttl.

Nur 28 % der Befragten halten Grassers Handeln für "nicht" beziehungsweise "eher nicht" vertretbar. 17 % wollten keine Angaben machen.

22.7.2006 11:09