Fast 100 weitere Leichen entdeckt: Zahl der
Tsunami-Opfer auf Java auf 660 gestiegen
- 330 Menschen werden noch vermisst
Fünf Tage nach der Tsunami-Katastrophe auf der indonesischen Insel Java ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 663 gestiegen. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, könnte sich die Zahl noch erhöhen, da noch 286 Menschen vermisst wurden. Durch das Erdbeben der Stärke 7,7 und eine mehrere Meter hohe Flutwelle wurden an der Südwestküste rund 980 Menschen verletzt, mehr als 74.000 verloren ihr Obdach.
Der Erdstoß hatte sich am Montag rund 360 Kilometer südöstlich von Jakarta im Indischen Ozean ereignet und riesige Wellen aufgebaut, die auf einen fast 200 Kilometer langen Küstenstreifen prallten. Die Katastrophe ereignete sich weniger als einen Monat, nachdem in Zentral-Java bei einem Erdbeben nahezu 6.000 Menschen ums Leben gekommen waren. (apa/red)
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