Libanon-Angriffe mit USA abgesprochen? Medien erheben Vorwürfe gegen Washington
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Die israelischen Angriffe auf den Libanon sind nach Informationen der britischen Tageszeitung "The Guardian" mit der US-Regierung abgesprochen. Washington habe Israel grünes Licht für die Bombardierungen gegeben, bis die Infrastruktur der militanten Hisbollah-Bewegung zerstört sei, berichtete die Londoner Zeitung am Mittwoch unter Berufung auf britische und weitere europäische Diplomaten. Um zu verhindern, dass der Konflikt außer Kontrolle gerate, sei aber eine Frist gesetzt worden.
Die US-Zeitung "The New York Times" (NYT) berichtete, Israel und die Vereinigten Staaten hätten vereinbart, dass die Bombardierungen von Hisbollah-Zielen noch eine zweite Woche dauern sollten. Anschließend solle US-Außenministerin Condoleezza Rice in die Region reisen, um sich für die Einrichtung einer 19 Kilometer breiten Pufferzone im Südlibanon einzusetzen. Im Gegenzug habe Israel auf die komplette Entwaffnung der Hisbollah als Bedingung für ein Ende seiner Angriffe verzichtet.(apa/red)
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