"Uns geht es gut": Österreichische Soldaten auf den Golan-Höhen melden sich wohlauf
- Kampfhandlungen mindestens zehn Kilometer weg
- Gefährdung kann nahezu ausgeschlossen werden
Mindestens zehn Kilometer von den auf den Golan-Höhen stationierten österreichischen UN-Soldaten entfernt kommt es zu Kampfhandlungen zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah. "Uns geht es gut. Die Situation innerhalb des Einsatzraumes des österreichischen Bataillons in Syrien ist ruhig", berichtete der Salzburger Major Walter Stieglecker.
Das AUSBATT (Austrian Bataillon) besteht aus insgesamt 380 Österreichern, 33 davon kommen aus Salzburg. Das national gemischte Bataillon, in dem auch eine Kompanie slowakischer Soldaten integriert ist, führt seinen Auftrag, die Truppentrennungszone zwischen Israel und Syrien zu beobachten, weiterhin unverändert durch.
Von einigen Positionen in der Zone können die Soldaten die Kampfhandlungen zwischen den Israelis und der Hisbollah beobachten. Eine Gefährdung sei daher nahezu auszuschließen, informierten Stieglecker, der unter anderem für die militärische Sicherheit der Truppe zuständig, sowie der Kommandant des österreichischen Bataillons, Oberleutnant Christian Friedhuber-Grubenthal vom Kommando Landstreitkräfte der Salzburger Schwarzenbergkaserne.
"In Syrien, wo wir stationiert sind, genießen unsere Soldaten uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Lediglich für Israel wurden durch den Kommandanten der UN-Truppen Reisebeschränkungen verfügt. So dürfen nur noch unaufschiebbare, dienstlich notwendige Fahrten in dieses Land durchgeführt werden", erklärte Major Stieglecker.
Österreichische Soldaten versehen seit 1974 Peacekeeping-Aufgaben auf den Golan-Höhen. Mit "Hermon-Hotel" betreiben sie auf 2.814 Meter Seehöhe die höchste UN-Position weltweit.
(apa/red)
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