"Bis hierher und nicht weiter!": Israels Premier Olmert warnt Hisbollah-Bewegung
- Keine Ruhe, bis Hisbollah keine Bedrohung mehr ist
·Libanon: Israel will Angriffe fortsetzen
Israels Armeechef erteilt Friedenshoffnung Absage
·BILDER: Im Libanon kehrt Normalität ein!
KLICKEN: Zivilisten und Soldaten am Weg zurück
·328 Österreicher aus dem Libanon abgereist
Botschafter: 114 wollen lieber im Land bleiben
·Israels langer Kampf im heißen "Hinterhof"
KLICKEN: Interventionen Israels im Libanon
·Hisbollah: Erprobter Guerilla-Krieg seit '82
Sprengstoffanschläge, Attentate und Hinterhalte
·Israels schwieriges Verhältnis zu Libanon
"Zedernstaat" mit multi-konfessioneller Prägung
·Ahmadinejad droht dem Westen erneut
Forderung nach Ende der Unterstützung für Israel
·Alle PRESSESTIMMEN
zum Nahost-Konflikt
"Keiner hat gewonnen: Waffenruhe wird halten"
·Entwicklung in Nah-ost "absolut tragisch"
Blair: Rückkehr zu Ver-handlungen unumgänglich
Der israelische Ministerpräsident Ehud Olmert hat am Montag eine Fortsetzung der Kampfhandlungen im Libanon angekündigt. Israel werde nicht ruhen, bis die radikal-islamische Hisbollah-Bewegung keine Bedrohung mehr für sein Land darstelle, sagte Olmert in der israelischen Knesset (Parlament). Israels am letzten Mittwoch begonnene Militäroperation "Gerechter Preis" sei ein "Akt der Selbstverteidigung in seiner wesentlichsten Natur". Sein Land werde "niemals sein Einverständnis dazu geben, im Schatten der auf seine Bürger gerichteten Raketen zu leben", fügte Olmert hinzu.
Der Regierungschef bezeichnete die Hisbollah und die palästinensische radikalislamische Hamas-Bewegung als "Vertragspartner der von Teheran nach Damaskus reichenden Achse des Bösen". Diese mit Syrien und dem Iran verbündeten Kräfte stellten eine "Bedrohung" dar, deren Beseitigung im Interesse sowohl der Region als auch der internationalen Gemeinschaft sei. Israel nehme diese Aufgabe auf sich. "Wir werden jede einzelne (Raketen-)Stellung ausfindig machen, jeden einzelnen Terroristen jagen, jegliche Infrastruktur der Terroristen zerschlagen", führte er in seiner Ansprache aus.
Es war das erste Mal seit Beginn der israelischen Offensive im Libanon vor fünf Tagen, dass sich Olmert an die Volksvertretung wandte. Die israelische Militäroperation war von der Geiselnahme zweier in Nordisrael stationierter israelischer Soldaten durch Hisbollah-Kämpfer ausgelöst worden. Israel greift seitdem Ziele im Libanon an, während die Hisbollah mit Raketen auf israelische Städte und Siedlungen schießt.
Wie Olmert weiter darlegte, gebe es im Leben jeder Nation "Momente der Wahrheit". In diesen Momenten sei es unumgänglich, mit klarer Stimme zu sagen: "Bis hierher und nicht weiter!" Israel lasse sich "weder von terroristischen Banden noch von terroristischen Organisationen noch von irgendeinem anderen souveränen Staat zur Geisel machen".
(apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
