Samstag, 22. Juli 2006

Über 300.000 Tiere getötet: China meldet neuerlichen Ausbruch von Vogelgrippe

  • Region Xinjiang: Menschen wurden nicht infiziert

China hat am Samstag einen neuen Ausbruch von Vogelgrippe im Westen des Landes gemeldet. In der betroffenen Region Xinjiang verendeten insgesamt 3.045 Hühner an dem auch für Menschen gefährlichen H5N1-Virus, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Mehr als 356.900 weitere Tiere seien vorsorglich getötet worden. Menschen hätten sich nicht infiziert.

Der Ausbruch sei unter Kontrolle, hieß es unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium weiter. Weltweit starben seit 2003 mindestens 133 Menschen an der Vogelgrippe. (apa)

22.7.2006 11:28