Mittwoch, 19. Juli 2006

Panik auf brandneuem Ozeanriesen:
US-Kreuzfahrtschiff kippte beinahe um!

  • 200 Verletzte mit Brüchen & Quetschungen behandelt
  • "Crown Princess" war erst im Juni getauft worden

Beim plötzlichen Kippen eines US-Kreuzfahrtschiffes sind mehr als zweihundert Menschen verletzt worden. Wie die Kreuzfahrtgesellschaft Princess Cruises mitteilte, bekam die "Crown Princess" mit 3.000 Passagieren an Bord aus bisher ungeklärter Ursache vor der Küste Floridas Schlagseite. 94 der insgesamt 240 Verletzten hätten in Krankenhäusern wegen Brüchen und Quetschungen behandelt werden müssen. Drei Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder mussten demnach im Krankenhaus bleiben.

Ursache für das Unglück war laut US-Küstenwache vermutlich ein Problem mit der Steuerung des Schiffes. Das Schiff hatte soeben den Hafen Port Canaveral verlassen und befand sich auf dem Weg nach New York, als es rund 17 Kilometer vor der Küste nach links kippte und in eine gefährliche Schräglage geriet. Passagiere und Einrichtung seien wild durcheinander geworfen worden. Das Wasser der Swimming-Pools habe sich über die Decks ergossen. Das Innere des Schiffes sei stark beschädigt worden, teilte die Betreiber-Gesellschaft weiter mit, könne aber schnell repariert werden.

Schiff war erst im Juni getauft worden
Unter den Mitreisenden sei Panik ausgebrochen, berichtete ein Passagier. Viele hätten Angst gehabt, dass der Ozeanriese sinken könne. Der Besatzung gelang es, die "Crown Princess" wieder zurück in den Hafen zu bringen. Das Schiff, das Prunkstück der Gesellschaft Princess Cruises, war erst im Juni getauft worden.

(apa/red)

19.7.2006 22:02