Verkehrschaos in New York: Hitzewelle
führt zu großräumigen Stromausfällen
- Warten in der Hitze: Flughafen und U-Bahn betroffen
- Strom sparen: Probleme mit Elektrizitätsversorgung
Stromausfälle in Folge einer Hitzewelle in den USA haben in New York zu einem Verkehrschaos geführt. Am Flughafen LaGuardia warteten zahlreiche Reisende vergeblich auf ihre Flüge, nachdem mehrere Terminals teilweise ohne Elektrizität auskommen mussten. Im U-Bahn-Verkehr kam es während der morgendlichen Hauptverkehrszeit zu Behinderungen.
In Teilen Manhattans und in Brooklyn saßen Reisende bis zu eine Stunde in unklimatisierten U-Bahnen fest, nachdem während des Berufsverkehrs die Signalanlagen keinen Strom mehr bekamen und die Züge deshalb angehalten werden mussten. Im Laufe des Vormittags normalisierte sich der U-Bahn-Verkehr wieder. Im Viertel Queens und in einem an New York angrenzenden Landkreis waren 5.000 Haushalte zeitweise ohne Strom.
Der Energiekonzern Consolidated Edison rief die New Yorker auf, Strom zu sparen. Wegen der derzeitigen Hitzewelle waren Probleme mit der Elektrizitätsversorgung in der Metropole erwartet worden. Im August 2003 war bei großer Hitze in New York und an Teilen der Ostküste stundenlang der Strom ausgefallen.
(apa/red)
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