Strache darf sich doch im ORF duellieren: FPÖ nachträglich zu Wahl-Diskussionen geladen
- ORF: 'Um jeden Zweifel an Objektivität auszuräumen'
- Ursprünglich mangels Klubstatus nicht berücksichtigt
·UMFRAGE: Strache
bei TV-Duellen dabei!
Stimmen Sie mit, ob der ORF richtig gehandelt hat!
·KLICKEN: Die Termine
der TV-Wahl-Duelle
Insgesamt zwölf Politiker- Debatten im Fernsehen
·"profil"-Umfrage: ÖVP konstant vor SPÖ
VP 40%, SP 36 %, Grüne 12%, FPÖ 8%, BZÖ 3%
·Ausganglage der Parteien vor Wahlen
Info-Grafik: Ergebnis 2002 und Umfragewerte
·Infos zu Schüssel, Gusenbauer & Co.
Info-Grafik: Die Spitzen- kandidaten für die Wahl
·MITSTIMMEN: Die Online-Sonntagsfrage
Welcher Partei werden Sie Ihre Stimme geben?
Die FPÖ darf nun doch an den TV-Konfrontationen im ORF teilnehmen. "Um jeden Zweifel an Objektivität und Ausgewogenheit auszuräumen" werde er von der "seit Jahrzehnten geübten Praxis ausnahmsweise" abweichen und auch die FPÖ, die keinen Klubstatus hat, zu den TV-Konfrontationen einladen, teilte Informationsdirektor Gerhard Draxler per Aussendung mit. Insgesamt wird es damit im September zehn - nicht sechs - Zweierkonfrontationen der Spitzenkandidaten geben.
Anlass für den Rückzieher des ORF, der die Blauen ursprünglich weder zu den Duellen der Spitzenkandidaten noch zur großen Elefantenrunde eingeladen hatte, gab offenbar ein Bescheid des Bundeskommunikationssenats. Der hatte zwar eine Beschwerde der FPÖ gegen die Teilnehmerbesetzung einer Diskussionsrunde im April diesen Jahres zum Thema "Krise im ÖGB" zurückgewiesen, allerdings auch darauf hingewiesen, dass die FPÖ/BZÖ-Spaltung bei Wahldiskussionen einer "angemessenen eigenständigen Berücksichtigung beider Gruppierungen" bedürfe, hieß es in der Aussendung.
Kritiker warfen ORF mangelnden Demokratieverständnis vor
Ursprünglich hatte der ORF seine Entscheidung, FPÖ-Spitzenkandidaten Heinz-Christian Strache bei den entscheidenden Runden nicht zuzulassen, damit argumentiert, dass die FPÖ nicht mit Klubstärke im Nationalrat vertreten ist. Hintergrund: Der Freiheitliche Parlamentsklub wird vom BZÖ dominiert, nur zwei Abgeordnete bekennen sich weiterhin zur FPÖ. Es folgten tagelange Proteste der Blauen, die einen "Demokratie- und Medienskandal der Sonderklasse" witterten. Etliche Zeitungskommentatoren warfen dem ORF darüber hinaus mangelndes Demokratieverständnis vor.
(apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Wahl in Ägypten13:31
Heftige ProtesteDemonstranten am Tahir-Platz. Feuerangriff auf Wahlkampfzentrale von Shafik.
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
