Nach Ehedrama in der Grazer Innenstadt: Nigerianer gestand Mord an seiner Frau
- 28-Jährige wurde mit 20 Messerstichen getötet
·Perser stach Ex-Frau in den Kopf: Prozess!
Bluttat gingen jahrelange Misshandlungen voraus
Im Fall jener 28-jährigen Frau, die am Freitag in Graz erstochen aufgefunden worden war, hat der 29 Jahre alte Ehemann die Tat gestanden. Wie die Polizei mitteilte, gab der nigerianische Staatsbürger an, das am Tatort beschlagnahmte Küchenmesser "verwendet und zugestochen" zu haben. Über das Motiv wollte der Mann nichts sagen.
Die Obduktion der Leiche ergab, dass die Frau mit 20 Messerstichen im Brust- und Bauchbereich getötet worden war. Der Körper weise auch heftige Abwehrverletzungen auf, was große Emotionen erahnen lasse, so einer der ermittelnden Polizeibeamten.
Über das Motiv schweige sich der Täter allerdings aus. Warum die Frau ermordet wurde, sollen nun Ermittlungen im Umfeld des Ehepaares zeigen. Der Ehemann des Opfers soll im Laufe des Samstags weiter verhört und dann in U-Haft überstellt werden. Auch der Nachbar, der die Rettung verständigt hatte, soll befragt werden.
Die Frau war am Freitag in den Morgenstunden in einem Haus in der Grazer Wickenburggasse getötet worden. Ihr Ehemann hatte den Nachbarn verständigt, dieser alarmierte die Rotkreuzzentrale Graz, so der Polizist. Der Nachbar soll auch auf Englisch auf den Nigerianer eingeredet haben, sich zu stellen. Der Ehemann des Opfers ließ sich dann von der Polizei widerstandslos festnehmen. (apa)
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