Rettungswagen kracht in Straßenbahn: Lenker musste aus Wrack geschnitten werden
- Vier Verletzte - darunter Patientin - im Krankenhaus
- Zwischenzeitlich kam es zu umfangreichen Staus
·Hitziger Kampf um klimatisierte U-Bahn
Genehmigungsverfahren verzögert sich weiter
·U-Bahn-Störungen deutlich angestiegen
Immer mehr technische Pannen sorgen für Ärger
Vier Verletzte hat ein Frontalzusammenstoß eines Rettungsautos im Einsatz und einer Straßenbahn in Wien gefordert. Der Lenker des Einsatzfahrzeugs wollte im Grenzbereich der Bezirke Mariahilf und Meidling eine wartende Zuggarnitur überholen und prallte bei dem Manöver gegen eine entgegenkommende Bim der Linie 6. Der Fahrer und die transportierte Patientin wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Sanitäter des Arbeiter-Samariter-Bundes wurden leicht verletzt.
Den eingeklemmten Lenker musste die Feuerwehr aus dem Rettungsauto schneiden - er wurde von einer Notärztin erstversorgt. Der Straßenbahnschaffner erlitt einen Schock, alle Passagiere in der Garnitur blieben jedoch unverletzt, teilte die Feuerwehr in einer Aussendung mit.
Die Arbeiten der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettung hatten im Kreuzungsbereich Gaudenzdorfer Gürtel-Linke Wienzeile ab 9.00 Uhr für erhebliche Staus am Gürtel und auf der Linken Wienzeile gesorgt. Stadtauswärts musste die Linke Wienzeile gesperrt werden, um etwa 10.25 Uhr konnten die Autos dort wieder passieren. Auch die Linien 6 und 18 verkehrten am späteren Vormittag wieder planmäßig, sagte Gerhard Koch vom ÖAMTC zur APA.
(apa/red)
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