Wird das wieder ein Rekord-Sommer?
Heuer gab's schon 11 Tage über 30 Grad!
- Heißeste Orte in Kärnten. Gewitter am Wochenende
- PLUS: Hitze-Tipps, BILDER und Wetter-Prognose!
·Hitze-Notstand: New York schwitzt bei 38°C
BILDER: Im "Big Apple" herrscht Lebensgefahr
·So wird das Wetter!
Immer top-aktuell: Die Prognosen für heute und die nächsten Tage
·Hitzewelle: Schon 20 Tote in Frankreich!
Opfer auch in Spanien und Italien. Plus: BILDER!
·Stadt Wien verhängt Rauch- & Grillverbot!
Wegen Waldbrand-Gefahr
kein offenes Feuer erlaubt
·Wenn das Mittelmeer über die Alpen kommt
Globale Klimaströmungen
sorgen für Traumwetter
·Affenhitze auch im Tiergarten Schönbrunn
Eis-Schlecker und Klima- anlagen für Eisbären & Co
·Sonnenbrillen ohne UV-Schutz schädlich
Strahlung dringt ver- mehrt in das Auge ein
·So bleiben Sie auch bei Hitze trocken!
Die besten Strategien gegen starkes Schwitzen
·WOMAN: Erste-Hilfe-Tipps für den Sommer
So vermeiden Sie Risiken
- und was im Akutfall hilft
Das Jahrhundert ist noch jung und trotzdem "streitet" sich der Sommer 2006 bereits jetzt mit jenem aus dem Jahr 2003 um den ersten Platz. Bis jetzt gab es schon in diesem Jahr österreichweit 11,1 Tage über 30 Grad. Von 1971 bis 2000 (Mittelwert der gesamten Jahre) wurden lediglich 8,7 Tage mit diesen tropischen Temperaturen gezählt. Erleichterung ist in Sicht: Pünktlich zum Wochenende ist eine Gewitterfront angesagt.
Hitzepol am am Donnerstag war laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) eindeutig Villach in Kärnten mit 36,4 Grad. Danach folgen Pörtschach (35,7 Grad) und Dellach im Drautal (35,5 Grad). Heißester Ort in Tirol war nach Angaben der ZAMG Lienz mit 35,4 Grad, in Oberösterreich Gmunden mit 35,2 Grad, in Niederösterreich Amstetten mit 34,8 Grad, in Wien die Innere Stadt mit 34,7 Grad, im Burgenland Neusiedl am See mit 34,5 Grad, im Bundesland Salzburg Salzburg-Freisaal mit 34,4 Grad, in der Steiermark Bad Aussee mit 34,2 Grad und in Vorarlberg Bregenz mit 32,3 Grad. Selbst am Sonnblick wurden noch 12,8 Grad gemessen.
In den kommenden Tagen gehen die Temperaturen kaum runter. Auch am Wochenende liegen die Höchstwerte bei 26 bis 31 Grad. Doch so stabil wie in den vergangenen Tagen wird es nicht mehr, sagte ein Experte der ZAMG. Es ziehen v.a. im Bergland vermehrt Quellwolken auf. Besonders Vorarlberg bis Oberösterreich sowie Steiermark und Kärnten werden mit lokalen Gewittern rechnen müssen. Im Osten wird es noch am seltensten regnen.
Wasserstand des Bodensees unter Durchschnitt
Der Wasserstand des Bodensees befindet sich derzeit in etwa auf dem Niveau des "Jahrhundertsommers" von vor drei Jahren. In Bregenz lag der Pegel am Donnerstagmittag bei 3,26 Meter, rund einen Meter unter dem langjährigen Durchschnitt. 2003 sank der Bodensee-Pegel in der Vorarlberger Landeshauptstadt bis Ende September bis auf etwa 2,70 Meter ab, wie die Aufzeichnungen des Amts der Wasserwirtschaftsabteilung im Amt der Vorarlberger Landesregierung belegen.
Mit einem Niveau von 3,26 Meter fehlen nur noch wenige Zentimeter auf den bisher niedrigsten zu dieser Jahreszeit gemessenen Wert. Der Bodensee-Pegel erreichte bereits im Winter neue Rekord-Tiefstände, ehe sich der Wasserstand im März erholte und im April bei den langjährigen Durchschnittsmarken ankam. Seit Anfang Juni wird der langjährige durchschnittliche Pegelstand aber wieder deutlich unterschritten. Grund dafür ist das trockene Wetter. Nach Angaben der Wasserwirtschaftsabteilung können in der derzeitigen Situation nur ausgiebige Niederschläge den Bodensee wieder ansteigen lassen.
Hitze führte zu Pkw-Brand in St. Pölten
Hohe Temperatur und direkte Sonneneinstrahlung: Diese Kombination hat auf einem Parkplatz in St. Pölten einen Pkw in Brand setzen lassen. Die Flammen griffen in Folge auf zwei weitere Autos über, berichtete die Bundespolizeidirektion. Die Feuerwehr löschte das Feuer.
Spitzenwert bei Wasserverbrauch im Burgenland
Die anhaltende Hitze hat im nördlichen Burgenland zu Spitzenwerten beim Wasserverbrauch geführt. 65.000 Kubikmeter Wasser wurden zuletzt pro Tag verbraucht, teilte der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland (WLV) am Freitag mit. Trotz der Hitzewelle seien ausreichend Wasserreserven vorhanden, so der WLV.
(apa/red)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
