Dienstag, 18. Juli 2006

100.000ster Sicherheitspass übergeben: Reisedokument erlebt großen Zuspruch

  • Sicherheitspass fälschungssicherer als Vorgänger

Der Sicherheitspass, der seit 16. Juni in Österreich beantragt werden kann, hat nach nur etwas mehr als einem Monat eine "Schallmauer" erreicht. Innenministerin Liese Prokop ließ es sich daher nicht nehmen, das inzwischen 100.000ste neue Reisedokument persönlich an die neue Besitzerin - eine 13-Jährige aus Wiesmath - auszuhändigen.

Der Sicherheitspass sei noch fälschungssicherer als der Vorgänger und ein modernstes Produkt, mit dem Österreich eine absolute Vorreiterrolle einnehme, betonte die Ministerin. Es handle sich um ein "High-Tech-Dokument".

Als bemerkenswert bezeichnete Prokop den überaus großen Andrang auf den Pass, zumal ja niemand zum Umstieg "gezwungen" sei. "Die Neugier auf den Sicherheitspass ist scheinbar sehr groß", so das Resümee der Ressortchefin, die in Wiener Neustadt auch darauf verwies, dass der Ansturm problemlos bewältigt worden sei. Dies vor allem deshalb, weil die Österreichische Staatsdruckerei gleich zu Beginn auf einen 24-Stunden-Schichtdienst umgestellt hatte. An Spitzentagen wurden laut Prokop bis zu 8.000 Anträge eingereicht, Schätzungen hatten auf weniger als die Hälfte gelautet.

(apa)

18.7.2006 10:25