Pink Floyd-Mitbegründer Syd Barrett ist tot:
Musiker starb mit 60 sehr zurückgezogen
- Barrett musste britische Kult-Band 1968 verlassen
- Drogen verursachten schwere psychische Probleme

Syd Barrett, einer der Gründer und der Namensgeber der legendären Rockband Pink Floyd, ist 60-jährig gestorben. Barrett, der eigentlich Roger Keith mit Vornamen hieß, war für die ersten Erfolge der Band in der psychedelischen Ära der späten 1960er Jahre verantwortlich, musste Pink Floyd jedoch 1968 verlassen. Er hatte durch Drogenkonsum und zunehmend erratisches Verhalten die Bandarbeit behindert, sein Nachfolger wurde David Gilmour. Um Barrett hat sich seither unter Fans der Band der Mythos des Genies gerankt.
Barrett wurde am 6. Jänner 1946 in Cambridge geboren. Er ging gemeinsam mit dem späteren Floyd-Bassisten und Mastermind Roger Waters zur Schule und gründete mit diesem und weiteren Musikern die später als Pink Floyd erfolgreiche Band. Nach seinem Rausschmiss aus der Band versuchte der als talentierter Songschreiber geltende Barrett relativ erfolglos, eine Solo-Karriere zu starten. Dies wurde jedoch durch psychische Probleme verunmöglicht. Barrett zog sich daraufhin nach Cambridge zurück, wo er zuletzt in seinem Elternhaus lebte. Ende der 1990er Jahre erkrankte Barrett an Diabetes.
Das Schicksal Barretts fand Mitte der 1970er Jahre künstlerische Würdigung durch Pink Floyd im Song "Shine On (You Crazy Diamond)", mit dem die durch u. a. "The Dark Side Of The Moon" und "The Wall" berühmt gewordene Band ihrem Gründungsmitglied ein Denkmal setzten. (apa/red)
