Beginn für kommerzielle Station: Russland setzte aufblasbares Raumschiff im All aus
- Initiative eines amerikanischen Immobilienhändlers
- Kreist in Umlaufbahn 515 Kilometer über der Erde
·BILDER: "Discovery" ist sicher gelandet
Trotz aller Probleme im Vorfeld wieder auf Erde
Seit Mittwoch kreist ein aufblasbares Raumschiff um die Erde, das den Grundstein für eine kommerzielle Raumstation bilden soll. Die "Genesis I" wurde von einer russischen Rakete ins All befördert und planmäßig in der vorgesehenen Umlaufbahn 515 Kilometer über der Erde ausgesetzt, wie die russischen Streitkräfte mitteilten.
Der amerikanische Immobilienhändler Robert Bigelow plant den Aufbau einer privaten Raumstation bis 2015, sie soll aus mehreren "Genesis-I"-Modulen bestehen. Das Vehikel war beim Start 1,2 mal 4,2 Meter groß und soll sich im All auf die doppelte Größe entfalten. Es ist mit zahlreichen Kameras ausgestattet, mit Hilfe derer die Technik in den kommenden fünf Jahren überprüft werden soll. Weil es sich noch um ein Experiment handele, wäre er über ein Scheitern nicht überrascht, sagte Bigelow. "Aber ich hoffe, dass wir zumindest einigen Erfolg haben."
(apa)
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