ÖBB-Reform: Zwei neue Töchter mit
zwei neuen Chefs bei Bahn geschaffen
- Keine Angaben zu entstandenen Mehrkosten
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ÖBB-Chef von Goldmann-Affäre "überfordert"
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wird nur verwarnt
Managerin war Untreue vorgeworfen worden
Die ÖBB bekommen zwei neue Tochtergesellschaften mit zwei neuen Chefs. Dies ist eine Folge der 2004 gegen den Protest von Opposition und Gewerkschaften durchgeführten ÖBB-Reform. Die neue "Austrian Rail Construction und Consulting GmbH" lief bisher in einer größeren Organisation mit, der Manager dieses Bereichs bekam für diese spezielle Tätigkeit kein eigenes Gehalt, so die ÖBB am Dienstag auf APA-Anfrage.
Die neue "Netz- und Streckenentwicklung GmbH" war demnach in der Form vorher in den ÖBB nicht aktiv. Wie viel die beiden neuen Manager sowie die Errichtung und Ausstattung der neuen Abteilungen kostet, verriet die Bahn nicht.
Die ÖBB war zuletzt wegen der angedachten Entlassung von Personenverkehrs-Chefin Wilhelmine Goldmann sowie eines ÖBB-Beraterauftrages in Millionenhöhe an ein Unternehmen von ÖBB-Aufsichtsrat Fredmund Malik in die Schlagzeilen geraten.
Wie viel das Gutachten gekostet hat, das die ÖBB-Führung von einer Rechtsanwaltskanzlei zu den arbeitsrechtlich möglichen Konsequenzen für Goldmann anfertigen ließ, gab die ÖBB auf APA-Anfrage nicht bekannt. Auch nicht, ob die Kosten höher oder niedriger waren als der von Goldmann in den Medien kolportierte verursachte ÖBB-Aufwand für einen privaten Wiener Opernverein in der Höhe von 1.500 bis 2.000 Euro. Wobei die ÖBB betonen, dass der Schaden höher liege und die Kosten für das Gutachten darunter.
(apa)
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