Leichen von 22 Busfahrern im Irak entdeckt: Alle Opfer der Gräueltat Schiiten
- 80 Schiiten wurden zuvor von Busbahnhof entführt
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Irakische Sicherheitskräfte haben am Mittwoch die Leichen von 22 entführten Busfahrern entdeckt. Bis zu 80 Schiiten waren wenige Stunden zuvor von einem Bus-Bahnhof rund 100 Kilometer nordöstlich von Bagdad verschleppt worden. Die Aufständischen, die für die Entführung verantwortlich seien, befänden sich auf der Flucht. Die Polizei hatte die Zahl der Entführten zunächst mit zwölf angegeben.
Die irakische Armee fand am Mittwoch die Leichen. "Es handelt sich um Schiiten, die am selben Morgen entführt wurden", bestätigte ein Armeesprecher. Alle Entführten seien erschossen worden.
Die Entführung in Mikdadiya wurde von der Vereinten Irakischen Allianz, einem Zusammenschluss schiitischer Parteien, auch im Parlament angesprochen. Es sei ein "trauriger Schlag" gegen die Sicherheitspolitik der Regierung, dass die Schiiten entführt wurden, sagte der Abgeordnete Saghir. Er bezichtigte die Polizei in dem mehrheitlich von Sunniten bewohnten Gebiet um Mikdadiya der Komplizenschaft. Der Abgeordnete verwies darauf, dass die Polizei sich kurz vor der Entführung aus dem Bereich zurückgezogen habe.
(apa/red)
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