Mann erschoss in Deutschland Eltern und Großmutter: Polizei vermutet Suizid des Täters
- Anschließend Zyankali von Universität geraubt
Ein junger Mann hat in Erbach in Baden-Württemberg in Deutschland seine Eltern und seine Großmutter erschossen. Anschließend raubte er in der Universität Ulm Zyankali, vermutlich um sich selbst umzubringen. Das Ulmer Universitätsgelände wurde am Montagnachmittag weiträumig abgesperrt, da die Polizei den Täter dort vermutete.
Nach Angaben der Polizei waren die Eltern und die 83-jährige Seniorin Montag früh in dem 13.000-Einwohner-Ort Erbach südlich von Ulm tot gefunden worden. Kurze Zeit später zwang der 20-Jährige am Vormittag eine Mitarbeiterin der Universitätsklinik mit vorgehaltener Waffe zur Herausgabe von mehreren Gramm des tödlichen Gifts. Anschließend trat er mit der Beute innerhalb des Gebäudes die Flucht an. Auf eine Evakuierung der Universität wurde verzichtet, da man eine Panik vermeiden wolle, sagte ein Polizeisprecher.
Ziel des Polizeieinsatzes mit mehr als 100 Beamten sei es, den Mann kontrolliert aus dem Gebäude zu bringen. Die Polizei geht nicht davon aus, dass er andere Menschen schädigen wolle. Vielmehr sei zu vermuten, dass der Mann sich mit dem Gift das Leben nehmen wolle.
(apa)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien16:12
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
