BA-CA zeigt Interesse an BAWAG: Chef Hampel will sich Unterlagen genau ansehen
- Für Bankenboss wären Kartellfragen zu klären
- BAWAG startet Mitte Juli mit Versand des "Teasers"
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noch nicht vom Tisch
NEWS-Interview mit Generaldirektor Treichl
Der Chef der Bank Austria Creditantalt (BA-CA) bestätigte am Mittwoch, dass sich seine Gruppe diese Woche das Informationsmemorandum über die BAWAG abholen und die Verkaufsunterlagen sehr genau studieren werde. Alles weitere hänge vom Inhalt dieses Memorandums und vom konkreten Verkaufsverfahren ab. Kartellfragen wären im Fall von BA-CA und BAWAG freilich zu klären, allerdings stünden andere Institute in Österreich vor solchen Fragen auch, relativierte BA-CA-Generaldirektor Erich Hampel gegenüber der APA. Hampel wurde am Mittwoch das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien überreicht.
Konkret beschafft sich die M&A-Abteilung der Mailänder Bank Austria-Mutter UniCredit namens der BA-CA die erste Verkaufsunterlage über die BAWAG, heißt es in der Bank.
Nach bisherigen Informationen wird erwartet, dass mit der Versendung des so genannten "Teasers" durch das Investmenthaus Morgan Stanley am 14. Juli begonnen wird. In der BAWAG hieß es dazu zur APA nur, "wir bestätigen, dass die Aussendung des Teasers Mitte Juli erfolgt". Weitere Details könne die Bank ab jetzt in Absprache mit der den Verkaufsprozess begleitenden Investmentbank nicht mehr nennen. Also auch keine Einzelheiten aus dem aktuellen Verkaufsprozess.
Vorige Woche hatte Hampel in München bekundet, echtes Interesse an der BAWAG zu haben, sich also nicht nur für das Info-Memorandum zu interessieren.
(apa/red)
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