Heftige Unwetter in Oberösterreich: Viele Straßen und Keller stehen unter Wasser!
- Bezirk Perg derzeit am schwersten davon betroffen
- Boote am Neusiedler See gekentert. Plus: Prognose
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und zerstörte Häuser
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Heftige Unwetter halten die Feuerwehren in Oberösterreich auf Trab. Am schwersten betroffen ist derzeit der Bezirk Perg im Mühlviertel. In Schwertberg konnte der Kanal die hohen Regenmengen nicht mehr aufnehmen und ging über. Am Neusiedler See musste die Feuerwehr einige gekenterte Segler und dere Boote bergen. In Pöchlarn ist ein Passagierschiff wegen des Unwetters gegen einen Brückenpfeiler gekracht. Dabei wurde eine Person verletzt.
Zahlreiche Feuerwehren stehen im Einsatz. Straßen wurden überflutet, Keller mussten ausgepumpt werden. In Zwettl an der Rodl (Bezirk Urfahr-Umgebung) ist Wasser in einen Supermarkt eingedrungen. In Bad Zell (Bezirk Freistadt) hat ein Blitzschlag ein Haus in Brand gesteckt.
Boote gekentert
Am Neusiedler See musste die Feuerwehr mehrere Male zu Bootsbergungen ausrücken. Sowohl in der Ruster Bucht als auch bei Purbach und Breitenbrunn waren Boote im Gewittersturm gekentert.
Die Mannschaft der Feuerwehrboote stellte sie wieder auf und barg die Segler. Ob bei den Zwischenfällen Personen verletzt wurden, konnte das Landesfeuerwehrkommando noch nicht sagen.
Schiff kollidiert mit Brücke
Wegen eines Unwetters ist ein Passagierschiff auf der Donau in Pöchlarn (Bezirk Melk) gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Durch den Sturm dürfte die Radaranlage des Bootes ausgefallen sein, sagte Ludwig Göls von der Bezirksfeuerwehr Melk. Der Kapitän habe nichts mehr gesehen und sei deshalb mit dem Schiff gegen die Donaubrücke gestoßen. Ein Fahrgast wurde mit Rippenverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Die Brücke wurde nicht beschädigt, sagte Göls. Das Schiff wurde am Bug leicht beschädigt und befindet sich derzeit in Pöchlarn. Es habe keine Umweltgefahr bestanden und auch Wasser sei nicht in das Boot eingetreten, so die Feuerwehr. Wegen des Sturm sei etwa zur gleichen Zeit ein Ruderboot gekentert. Die fünf Sportler konnten sich allerdings selbst retten und ans Ufer schwimmen.
(apa/red)
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