Justizskandal um Kinderschänder: Nach Entlassung sofort wieder rückfällig gewesen
- 'Therapeuten im Gefängnis konnten mich nicht heilen'
- NEWS: Psychiater fordern nun Gesetzesänderungen
1995 war Georg S. in Wien zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Wegen "sexuellem Missbrauchs an Minderjährigen". Knapp fünf Monate vor seinem offiziellen Haftende wurde er am 9. Juni 2006 "auf Bewährung" entlassen. Nur drei Wochen später wurde der 42-Jährige rückfällig, verging sich in Thal bei Graz brutal an einem vierjährigen Mädchen.
Wie NEWS in seiner aktuellen Ausgabe exklusiv berichtet, hat der Täter mittlerweile ein ausführliches Geständnis abgelegt. "Die Therapeuten im Gefängnis konnten mich nicht heilen", sagt er, "und ich wusste immer: Wenn ich aus dem Gefängnis raus komme, werde ich mir wieder ein Kind suchen..."
Wie NEWS weiters berichtet, hatten jene Psychologen, die Georg. S während seines Haftaufenthalts betreut hatten, vor einer Freilassung des Mannes gewarnt. Eine weitere Anhaltung des 42-Jährigen war jedoch aufgrund der derzeit vorherrschenden Gesetzeslage unmöglich.
Psychiater fordern nun eine Änderung im Strafvollzug, und schlagen Alarm: "Fünf Prozent aller Triebtäter sind unheilbar." Und die Mutter des missbrauchten Kindes klagt in NEWS die Justiz an: "Man wusste, dass Georg S. gefährlich ist. Niemand hat mein Kind vor ihm geschützt."
Die ganze Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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