Donnerstag, 6. Juli 2006

Tuk-Tuks für Touristen in Großbritannien:
3jährige Mopeds dirkt aus Indien importiert

  • In Brighton fühlt man sich für 2,50 Pfund wie in Indien
  • Mit bis zu 56 Stundenkilometer die Küste entlang

Die berühmten schwarzen englischen Taxis bekommen Konkurrenz aus Asien: In Brighton nahm am Donnerstag der erste Tuk-Tuk-Service seine Dienste auf. Müde Touristen können sich im südenglischen Badeort für 2,50 Pfund (3,60 Euro) von zwölf der aus Asien bekannten Gefährte transportieren lassen.

Die dreirädrigen Mopeds, die ihren Namen wegen ihres charakteristischen tuckernden Motorgeräuschs erhalten haben, hat ein findiger Geschäftsmann direkt aus Indien importiert. Auch in weiteren britischen Städten wie London oder Edinburgh will er bald seine Fahrdienste anbieten.

Die Tuk-Tuks, die Platz für drei Passagiere bieten, mussten zuvor das Genehmigungsverfahren der britischen Fahrsicherheitsingenieure durchlaufen. Sie haben Überrollbügel, Seitenaufprallschutz und Sicherheitsgurte.

Die Gefährte können eine Geschwindigkeit von bis zu 56 Stundenkilometern erreichen. Weil sie sich wendig durch den Verkehrsdschungel schlängeln können, gelten sie als eine Lösung für die verstopften Straßen in vielen Großstädten.
(apa/red)

6.7.2006 17:10