Staatspreis für Architektur: Ex aequo an T-Center St. Marx und Travel Europe Gebäude
- T-Center als 'expressiver Baukörper' gewürdigt
- Travel Europe Gebäude auch technologisch top

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Der Staatspreis Architektur 2006 für Neue Arbeitswelten in Verwaltung und Handel geht ex aequo an das T-Center St. Marx von Architektur Consult ZT GmbH (Günter Domenig, Hermann Eisenköck, Herfried Peyker) und das Verwaltungsgebäude Travel Europe von den Architekten Oskar Leo Kaufmann und Albert Rüf. Die Preise wurden im Semper Depot durch Wirtschaftsminister Martin Bartenstein verliehen.
Die Jury würdigte das T-Center als "expressiven Baukörper" an einer städtebaulich prägnanten Stelle. "Trotz der funktionell perfekt organisierten inneren Erschließung bleibt die große, dynamische Linie des Baukörpers spürbar und wirkt organisch mit den Innenräumen zusammen", heißt es in der Begründung. Das Verwaltungsgebäude von Travel Europe im Tiroler Inntal überzeugte die Jury als "sowohl technologisch wie auch architektonisches auf der Höhe der Zeit stehendes Objekt." "Das neue Gebäude für ein alteingesessenes Touristikunternehmen bringt mit seiner Gestaltung den Wandel, dem Verwaltung heute unterliegt, bestens zum Ausdruck."
Unabhängige Fachjury
Der Staatspreis Architektur wird vom Wirtschaftsministerium in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich, der Architekturstiftung Österreich, der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten sowie dem Bundeskanzleramt abwechselnd in den Bereichen "Industrie und Gewerbe", "Tourismus und Freizeit" sowie "Neue Arbeitswelten in Verwaltung und Handel" auf Grund der Entscheidung einer unabhängigen Fachjury verliehen.
(apa/red)
