"Light"-Raucher legen ihr Laster selten ab: Aufhörwahrscheinlichkeit um 50 % geringer
- Der Effekt nimmt mit steigendem Alter sogar zu
- Light-Zigaretten aber nur unwesentlich "gesünder"

·EU: 80.000 Tote durch Passivrauchen
Österreichs Teens bei Tabakkonsum ganz vorne
·Endlich Nichtraucher
- so klappt's jetzt!
Tipps und Methoden für eine rauchfreie Zukunft!
·Zahl der Raucher in Europa geht zurück
"Nur" noch 28 % süchtig nach blauem Dunst
·Rauchfreie ÖBB-Züge ab Dezember 2006?
Pendlerinitiative fordert Schutz vor Passivrauchen
Raucher von Light-Zigaretten mögen die Vorstellung hegen, ihr tabakbedingtes Gesundheitsrisiko gering zu halten. Eine amerikanische Studie zeigt jedoch, dass Konsumenten genau dieser Zigarettenarten eher selten mit dem Rauchen aufhören. Von den mehr als 12.000 untersuchten Rauchern war die Wahrscheinlichkeit des Aufhörens bei den Nutzern von Light-Zigaretten um 50 Prozent geringer als bei anderen Tabakkonsumenten.
Dieser Effekt nimmt mit steigendem Alter zu, wie die Studie der Universitäten Pittsburgh und Harvard zeigt. Im Alter von 65 Jahren und mehr ist die Wahrscheinlichkeit dieser Raucher, den Tabakkonsum zu beenden, laut einem Bericht der Zeitschrift "American Journal of Public Health" sogar um 76 Prozent niedriger. Frühere Studien deuten zudem darauf hin, dass der Konsum von Light-Zigaretten nicht oder kaum weniger schädlich ist als das Rauchen anderer Tabakarten. (APA/red)
