FIFA sucht den Superstar: Zidane, Klose, Pirlo unter Kandidaten für "Goldenen Ball"
- Nur Spieler von Teams, die es ins Halbfinale schafften
·Abschied im großen Stil für Zidane
1998 gewann er den WM-Titel, 2000 Europameister
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Zizou bringt Frankreich ins Finale gegen Italien
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deutsche Siegesserie
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in der Verlängerung
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Die Fußball-Weltmeisterschaft sucht ihren Superstar und dieser könnte Zinedine Zidane heißen. Der Franzose ist einer von zehn Spielern, die von der Technischen Studiengruppe der FIFA zur Wahl des besten Akteurs der Fußball-WM vorgeschlagen wurden. Die Qual der Wahl haben dann die Medienvertreter, die nach dem Finale den "Goldenen Ball" vergeben. Alle zehn Spieler werden von den Halbfinalisten gestellt.
Unter den Top-Stars, die von der Spezialisten-Gruppe des Weltverbandes bestehend aus früheren Top-Spielern und Trainern vorgeschlagen wurden, stellen die "Azzurri" in Fabio Cannavaro, Gianluigi Buffon, Andrea Pirlo und Gianluca Zambrotta das größte Kontingent. Final-Gegner Frankreich ist durch Zinedine Zidane, Patrick Vieira und Thierry Henry ebenfalls stark vertreten. Lediglich Außenseiterchancen hat wohl der torgefährliche Portugiese Maniche. Von Deutschland scheinen Miroslav Klose und Michael Ballack in der engeren Auswahl auf.
"Ich bin nicht überrascht, dass sich mit Zidane und Henry wieder zwei der alten Garde durchgesetzt haben", meinte Franz Beckenbauer, Präsident des Organisationskomitees, bei der Präsentation der zehn Kandidaten am Donnerstag in der "World of Adidas" in Berlin. Vor vier Jahren erfolgte die Wahl noch vor dem Finale. Damals war Oliver Kahn als bester Spieler ausgezeichnet worden, im Endspiel verschuldete aber ausgerechnet der Tormann das vorentscheidende 0:1.
Bereits am Freitag kürt die Technische Studien-Gruppe den "Besten Jungen Spieler". Sechs Spieler kommen in Frage, allerdings findet sich kein Endspiel-Teilnehmer darunter. Von den Fans, die sich ebenfalls an der Auswahl der "Finalisten" beteiligen konnten, wurde Portugals Cristiano Ronaldo, Argentiniens Lionel Messi und Luis Valencia aus Ecuador gewählt. Die Studiengruppe nominierte Tranquillo Barnetta (Schweiz), Cesc Fabregas (Spanien) und Lukas Podolski (Deutschland).
Insgesamt 40 Spieler standen zur Auswahl, die nach dem 1. Jänner 1985 geboren wurden. Bewertet werden laut FIFA außer den technischen Fertigkeiten auch Stil, Charisma, Fairplay und die Liebe zum Spiel.
(apa/red)
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