Trotz israelischer Großoffensive: Raketen-Angriffe militänter Palästinenser dauern an
- Wieder Kassam-Beschuss von Grenzort Sderot
- PLUS: Israel verweigert Gefangenenaustausch
·Israel verweigert Gefangenenaustausch
Abbas ruft zu Ende der Gaza-Offensive auf
·Israel: Armee zieht sich teilweise zurück
Haniyeh ruft beide Seiten zur Waffenruhe auf
·Kämpfe in Gaza:
16 neue Todesopfer
Der blutigste Tag seit Beginn der Offensive
·Kommt israelischer Soldat doch bald frei?
Bedingungen für Frei- lassung: Häftlingstausch
·UNO beschäftigt sich mit Gaza-Offensive
EU rief Israel zum Stopp der Militäroperation auf
Ungeachtet der israelischen Militäroffensive im Gaza-Streifen dauert der Beschuss israelischer Grenzorte mit palästinensischen Kleinraketen an. Israelische Medien berichteten am Sonntag, in der Stadt Sderot sei erneut eine Kassam-Rakete eingeschlagen. Dabei wurde ein Einwohner mittelschwer verletzt. Insgesamt hätten militante Palästinenser seit Freitag etwa 20 Kassam-Raketen abgefeuert.
Israel hatte am Donnerstag seine Militäroffensive im Gaza-Streifen auch auf den nördlichen Teil des Küstengebiets ausgeweitet, um den Raketenbeschuss durch palästinensische Extremistengruppen zu unterbinden. Bei israelischen Angriffen sind seitdem nach palästinensischen Krankenhausangaben mindestens 45 Menschen getötet worden.
Israel hatte am Samstag einen Vorschlag des palästinensischen Ministerpräsidenten Haniyeh für eine Waffenruhe zurückgewiesen. Solange der vor zwei Wochen in den Gaza-Streifen entführte 19-jährige Soldat Gilad Shalit nicht frei sei, werde es keine Waffenruhe geben, erklärte die israelische Regierung von Ministerpräsident Olmert.(apa/red)
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