Ciao, ciao: Italiens Regierung will
"Nesthocker" aus "Hotel Mama" vertreiben
- Zwei von drei Italienern unter 35 wohnt noch zuhause
- Steuervergünstigungen & Kredite sollen Lust machen
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Die neue italienische Regierung will den "Nesthockern", die noch im Alter von über 30 Jahren zu Hause bei "Mamma" wohnen, zur Selbstständigkeit verhelfen. Wohnungsbesitzer, die an junge Leute vermieten, sollen Steuervergünstigungen erhalten. Wer aus finanziellen Gründen noch am Rockzipfel der Mutter hänge, könnte billige Kredite zum Kauf einer Wohnung bekommen, schlägt die Regierung vor. Außerdem müsste es mehr feste Jobs für die Jugend geben, berichtete die römische Zeitung "La Repubblica".
Die "Mammoni", die Müttersöhnchen, machen in Italien immer wieder Schlagzeilen. Zwei Drittel der Leute unter 35 Jahren wohnen noch bei den Eltern. Vor allem viele Söhne hält es im "Hotel Mamma". In Finnland seien es lediglich zwölf Prozent, in Deutschland 21 Prozent, schreibt da Blatt. "Unsere jungen Leute sind in Wahrheit keine Muttersöhnchen", meint die zuständige Ministerin Giovanna Melandri. Man müsse den "Nesthockern" nur etwas unter die Arme greifen, damit sie flügge werden.
(apa/red)
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