"profil": Finanzministerium hatte bereits 1994 strenge Auflagen für Bawag erlassen
- Dennoch keine Konsequenzen aus Prüfbericht 2001
- Grasser begegnete Flöttl am Höhepunkt der Affäre
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Wie das "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, nimmt die Affäre um Versäumnisse des Finanzministeriums im Bawag-Skandal immer größere Ausmaße an. Bereits im Oktober 1994 hatte die Bankenaufsicht in einem Bescheid an den Bawag-Vorstand strenge Auflagen erlassen, darunter regelmäßige Überprüfungen durch die Innenrevision, die penible Dokumentation von Geschäftsbeziehungen sowie die transparente und nachvollziehbare Darstellung der gesamten Geschäftstägigkeit. Genau diese Punkte freilich wurden im Zuge der Nationalbank-Prüfung Ende 2000/Anfang 2001 von den Prüfern beanstandet, ohne dass dies Konsequenzen gezeitigt hätte.
Wie "profil" weiter berichtet, soll Minister Karl-Heinz Grasser im Rahmen eines Arbeitsbesuches in New York im Dezember 2000 und damit am Höhepunkt der Bawag-Krise ausgerechnet Investmentbanker Wolfgang Flöttl begegnet sein. Grasser-Sprecher Manfred Lepuschitz gegenüber "profil": "Der Minister hat Herrn Flöttl lediglich die Hand geschüttelt."
Die ganze Story lesen Sie im aktuellen "profil"!
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