Zustimmung zur EU nur leicht angestiegen: Österreich dennoch weiterhin Schlusslicht
- Gegnerschaft zur Erweiterung der Union wächst
- Österreicher lehnen neue Beitritte am stärksten ab
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Laut Grasser war es aber "wirtschaftlicher Erfolg"
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nur wenig profitieren
·Österreicher stolz auf
EU-Präsidentschaft
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Während der EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr hat sich die Zustimmung der Österreicher zur EU leicht verbessert. Dies geht aus der neuen Eurobarometer-Umfrage der EU-Kommission hervor. Unter allen 25 EU-Staaten bleibt Österreich allerdings Schlusslicht bei der Unterstützung der EU-Mitgliedschaft und der Erweiterung der Union.
Im Dezember des Vorjahres hatten noch 32 Prozent der Österreicher erklärt, die EU-Mitgliedschaft wäre "eine gute Sache", im Mai sank die Zustimmung weiter auf 31 Prozent. Nunmehr halten 34 Prozent der Österreicher die EU-Mitgliedschaft für eine gute Sache. Damit nimmt Österreich weiter den letzten Platz vor Lettland, Finnland und Großbritannien ein. An der Spitze der EU-Befürworter stehen Irland (77 Prozent) und die Niederlande (74 Prozent).
Auch im europaweiten Durchschnitt verbesserte sich das Meinungsklima: Während im vergangenen Dezember die Hälfte der Befragten die EU-Mitgliedschaft guthieß - und im Mai 49 Prozent - spricht sich jetzt wieder eine Mehrheit von 55 Prozent für die EU- Mitgliedschaft des eigenen Landes aus.
Zunehmend kritischer wird von den EU-Bürgern allerdings die Erweiterung beurteilt. Mit 27 Prozent Befürwortern für die Aufnahme neuer EU-Mitglieder rangiert Österreich auch hier an letzter Stelle. Vor sieben Monaten hatten sich noch 29 Prozent der Österreicher für weitere EU-Beitritte ausgesprochen. In der EU fiel die Zustimmung zur Erweiterung im selben Zeitraum von 49 auf 45 Prozent.
(apa/red)
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