Österreicher gegen Vorverlegung der Wahl:
58% gegen Wunsch von Präsident Fischer
- 58% wollen Gehrer nicht mehr in Regierung sehen
- MITVOTEN: Welche Partei würden Sie derzeit wählen?
·Wahl-Termin kommt
"in nächsten Tagen"
Khol: "Geheimnis" soll endlich gelüftet werden
·Nationalratswahl '06:
Termin weiter unklar
Urnengang im Oktober immer wahrscheinlicher
·MITSTIMMEN: Die Online-Sonntagsfrage
Welcher Partei werden Sie Ihre Stimme geben?
·EU-Vorsitz hat keine Auswirkung auf Wahl
Meinen 62 Prozent der Österreicher in Umfrage
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Regisseur & Autor Palm kandidiert auf Platz 3
Die Mehrheit der Wahlberechtigten teilt nicht den Wunsch von Bundespräsident Heinz Fischer nach einer Vorverlegung der Nationalratswahl von Ende November auf Oktober. In einer OGM-Umfrage für den ORF-"Report" sprechen sich 42 Prozent dagegen aus, lediglich 26 sind für einen früheren Urnengang. 32 Prozent machen keine Angaben dazu.
53 Prozent der Befragten wünschen sich außerdem Änderungen im Ministerteam von Wolfgang Schüssel (V), falls er Bundeskanzler bleibt. Besonders viele - 58 Prozent - wollen Bildungsministerin Elisabeth Gehrer nicht mehr im Kabinett wissen, lediglich 25 plädieren für ihren Verbleib. An zweiter Steller der "Unerwünschten" rangiert Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat. 44 Prozent würden ihr Ausscheiden begrüßen, 36 Prozent wollen sie weiter im Amt sehen.
Das andere Ende der Skala führen Umweltminister Josef Pröll und Außenministerin Ursula Plassnik an. Für Prölls Verbleib sprechen sich 61 und für Plassnik 62 Prozent aus, gegen die beiden sind 14 bzw. 23 Prozent der Befragten. Die weitere Reihung lautet: Finanzminister Karl-Heinz Grasser (57 Prozent sind für und 27 Prozent gegen ihn), Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (54 Prozent für/25 gegen), Innenministerin Liese Prokop (52 für/30 gegen) und Verteidigungsminister Günther Platter (46 für/29 gegen).
24 Prozent der Wahlberechtigten sprechen sich dafür aus, dass die ÖVP mit dem bisherigen Team weiterarbeitet. 24 wissen keine Antwort auf diese Frage.
Für diese Untersuchung wurden Anfang Juli 500 Österreicher telefonisch befragt. OGM gibt die Schwankungsbreite mit plus/minus 4,5 Prozent an.
(apa/red)
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