Erste Ergebnisse des Tempo 160-Versuchs: Durchschnitt auf Teststrecke lag bei 118km/h
- 1.058 Stunden durften 160 km/h gefahren werden
·Tempo 160: Bis zu 15% mehr Schadstoffe
Greenpeace zieht eine nur wenig positive Bilanz
·NETWORLD-UMFRAGE
Soll Tempo 160 auf Autobahnen erlaubt sein?
·Tempo 160: Mäßige Bilanz auf Teststrecke
Lediglich 15% fuhren "Maximalgeschwindigkeit"
·Tempolimits in EU meist unter 160 km/h
Deutsche Schnellste, in Norwegen wird gebremst
·KfV sieht keinen Bedarf für Tempo 160
Auf Autobahnen fährt der Großteil unter 135 km/h
·Tempo 160 wird von Experten abgelehnt
Anstieg von Unfallopfern, Umweltbelastung & Lärm
Die ersten Eckdaten der zwölf Kilometer langen Tempo 160-Strecke auf der Tauernautobahn in Kärnten zwischen Spittal-Ost und Paternion sind da. Nach Abschluss des Betriebes, der im Mai und Juni getestet worden war, hat das Verkehrsministerium mit der Analyse begonnen. 1.058 Stunden durften die Autofahrer 160 km/h fahren, die Durchschnittsgeschwindigkeit betrug insgesamt 118 km/h.
Knapp über 1,4 Mio. Fahrzeuge befuhren die Teststrecke in beiden Fahrtrichtungen. Der Mittelwert von 118 km/h beinhaltet auch Lkw, die nicht 160 km/h fahren durften sowie jene Phasen, in denen das Tempo auf 130, 100 oder 80 km/h reduziert war. 895 Stunden galt Tempo 130, 74,5 Stunden 100 und 21,5 Stunden 80. Außerdem war Tempo 160 in der Zeit von 22.00 bis 6.00 Uhr verboten.
Die Analyse soll nach Angaben aus dem Ministerbüro in den kommenden sechs bis acht Wochen abgeschlossen sein. Danach wolle man darüber beraten, ob der Tempo 160-Versuch prolongiert wird oder nicht.
(APA)
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