Kaffee schützt vor Altersdiabetes: Melange,
Cappuccino & Co. senken Erkrankungsrisiko
- Koffein allerdings nicht für Schutzeffekt verantwortlich
- Magnesium hat positiven Einfluss auf Stoffwechsel

·Koffein verbessert Kurzzeitgedächtnis
Gut für Aufmerksamkeit, Konzentration und Co.
·Studie: Kirschensaft gegen Muskelkater
Lindert Schmerzen und verhindert auch Schäden
·Schokolade macht Frauen Lust auf Sex!
Naschkatzen wollen "es" öfter als "Abstinenzler"
Kaffeekonsum schützt in gewissem Maße vor Altersdiabetes. Verantwortlich für diesen Effekt ist einer amerikanischen Studie zufolge allerdings nicht der Inhaltsstoff Koffein. Koffeinfreie Kaffeesorten schützten die Teilnehmerinnen in der Untersuchung sogar noch stärker als konventionelle Arten.
Die Forscher der Universität von Minnesota in Minneapolis untersuchten das Diabetes-Risiko von fast 29.000 Frauen über einen Zeitraum von elf Jahren. Die Frauen beantworteten zu Beginn der Studie Fragen hinsichtlich ihrer Ernährung und Lebensweise. Im Untersuchungszeitraum erkrankten mehr als 1.400 Teilnehmerinnen an Diabetes vom Typ 2.
Der Konsum von mehr als sechs Tassen Kaffee senkte das Risiko im Vergleich zu Kaffee-Abstinenz um 22 Prozent, wie die Zeitschrift "Archives of Internal Medicine" berichtet. Unter den Teilnehmerinnen, die täglich mehr als sechs Tassen koffeinfreien Kaffee tranken, trat die Erkrankung sogar um 33 Prozent seltener auf. Der Schutzeffekt beruht möglicherweise auf dem im Getränk enthaltenen Magnesium, vielleicht aber auch auf anderen Inhaltsstoffen, die den Kohlenhydrat-Stoffwechsel ebenfalls positiv beeinflussen. (APA/red)
