Donnerstag, 29. Juni 2006

Rasen im Urlaub kann sehr teuer werden: In den Ferienzielen wird kräftig abkassiert

  • Auch Telefonieren und Alkohol am Steuer wird teuer
  • PLUS: Wie schnell Sie in Europa unterwegs sein dürfen

Autofahrer aufgepasst: In vielen Ländern der EU gelten gegenüber Österreich erheblich schärfere Gesetze im Straßenverkehr. Vor allem Schnellfahren kann teuer werden, aber auch Alk oder Telefon am Steuer wird mit hohen Geldbußen bestraft.

Bei der Fahrt in den Urlaub ist Vorsicht angesagt: Laut einem Vergleich des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) gibt es im Großteil des EU-Raums sowohl strengere Verkehrsregeln als auch höhere Strafen. So gelten niedrigere Tempolimits auf Autobahnen in 14 EU-Staaten, auf Freilandstraßen wird sogar in 20 EU-Ländern langsamer als in Österreich gefahren. Temposünder müssen dementsprechend mit bis zu sechs Mal höheren Strafen rechnen, auch Alkoholverbot am Steuer ist in vielen Ländern keine Seltenheit.

Temposünder werden zur Kassa gebeten
Der Blick auf den Tachometer wird besonders in den beliebten Urlaubszielen der Österreicher wichtig: "In Italien sind die Strafen drei Mal so hoch wie in Österreich, in Ungarn fünf Mal so hoch und in Spanien sechs Mal so hoch", berichtete Martin Blum vom VCÖ. Telefonieren am Steuer gehört zu den teuersten Vergehen im Ausland, laut Blum müssen in Griechenland bis zu 125 Euro, in Portugal mindestens 150 Euro gezahlt werden. Neben EU-Staaten wie Tschechien, die Slowakei oder Ungarn wird auch in Kroatien rigoros mit Alkohol am Steuer verfahren, die Null-Promille-Grenze gilt für alle Autofahrer. (APA/red)

Alle Tempolimits der Urlaubsländer finden Sie im Kasten auf der linken Seite

29.6.2006 09:24