E-Government aus Österreich auf Platz 1:
Spitzenposition in europaweitem Ranking
- Österreich sichert Vorreiterrolle digitaler Verwaltung
- Neue EU-Länder im Ranking überraschend weit vorne
·E-Government: Österreich auf Platz 2
90 Prozent der öffentlichen Dienste im Web vertreten
·Bankkarten mit Digi-Signatur im Kommen
Online-Dienstleistungen von Behörden beliebt
Bereits zum sechsten Mal führte die Management- und IT-Beratung Capgemini im Auftrag der Europäischen Kommission ein Benchmarking der Basisdienste im E-Government durch. Österreich belegt heuer den 1. Platz. Auf Platz 2 und 3 hinter Österreich finden sich zwei neue Mitgliedstaaten Malta und Estland.
Seit 2002 konnte sich Österreich kontinuierlich steigern, und von Platz 11 auf Platz 1 vorarbeiten. Österreich ist damit Europameister. Begutachtet wurden 14.000 Websites, bei denen die Online-Services der Verwaltung in ihrer jeweiligen Transaktionsstufe in 28 europäischen Staaten (25 EU-Mitglieder, Island, Norwegen und Schweiz) miteinander verglichen wurden.
Die Erhebung im Detail
Untersucht und einander gegenübergestellt werden insgesamt 20 öffentliche Dienstleistungen: Zwölf für Bürger, acht für Unternehmen. Der diesjährige Benchmark belegt, dass hinsichtlich der 20 untersuchten grundlegenden Dienstleistungen der Behörden im Internet 75 Prozent des maximal möglichen Online-Umsetzungsgrades erreicht werden können und ein Umsetzungsgrad von 48 Prozent für die vollständige Transaktionsfähigkeit erreicht wurde. Österreich liegt mit über 95 Prozent bei den online Services und über 83 Prozent in der höchsten Transaktionsstufe klar voran. Diese beiden Indikatoren der Befragung verzeichnen einen signifikanten Anstieg von zehn Prozent für alle befragten Länder.
Überraschung bei EU-Neulingen
Zum zweiten Mal haben 2006 die zehn neuen EU-Staaten an dem Ranking teilgenommen. Dabei finden sich einige überraschende Ergebnisse: Malta rückte bei der aktuellen Untersuchung von Platz 16 auf Platz 2 vor, Estland belegt in diesem Jahr ex-aequo mit Schweden Platz 3. Im Ranking 2005 belegte Estland noch Platz 8. Auch Ungarn (von Platz 23 auf Rang 14) und Slowenien (von 15 auf 7) konnten sich extrem verbessern.
Vorreiterrolle für Österreich
Erfolgreiche Zusammenarbeit und Best-Practice-Beispiele
Österreichs Best-Practice-Beispiele wie z.B. help.gv.at, FinanzOnline, ELAK etc. haben bereits mehrfach internationale Auszeichnungen erhalten und stellen eine hervorragende Basis für den Ausbau einer effizienten elektronischen Verwaltung dar. Österreich ist inzwischen als E-Government-Vorreiter in Europa positioniert. (red)
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