Keine Erhöhung: US-Notenbank belässt Leitzinsen wie erwartet bei 5,25 Prozent
- Märkte rechnen weiterhin nicht mit Zinsänderung
Die US-Notenbank Fed hat wie erwartet ihren Leitzins unverändert gelassen. Nach der Entscheidung der Währungshüter liegt der Schlüsselzins in den USA weiter bei 5,25 Prozent. Wegen der Abschwächung der weltgrößten Volkswirtschaft hatten die Finanzmärkte mit dieser Entscheidung gerechnet. Die Fed hat damit ihren Schlüsselzins bei vier aufeinander folgenden Sitzungen nicht geändert. Sie hatte im August ihre zweijährige Serie von 17 Zinserhöhungen unterbrochen.
Die Märkte rechneten auch bei den kommenden beiden Sitzungen im Jänner und März mehrheitlich nicht mit einer Zinsänderung.
Allerdings sehen sie bei der März-Sitzung eine kleine Chance für eine Zinssenkung. Bisher haben die Notenbanker dies jedoch noch nicht angedeutet und stattdessen vor Inflationsrisiken gewarnt.
Die meisten Händler hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Zinserhöhungen gelten als Konjunkturdämpfer, weil sie die Investitionen der Unternehmen verteuern. Von den Notenbanken werden sie aber als Instrument gegen die Inflation eingesetzt. Seit Juni 2004 hatte die Fed den Zins 17 Mal erhöht, ehe die Serie der Anhebungen im August zunächst zu einem Ende kam.
(apa/red)
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