Transfer nach Wien ist jetzt fix: Gernot Plassnegger wechselt vom GAK zu Rapid
- Grazer Klub kündigt aber rechtliche Schritte an
- Vertragsauflösung mit GAK laut Bundesliga rechtens
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Der Wechsel von Gernot Plassnegger vom Bundesliga-Konkurrenten GAK zum österreichischen Fußball-Rekordmeister SK Rapid ist fix. Der universell einsetzbare Flügelspieler war auf Grund der Liquiditätsengpässe bei den Grazern aus seinem laufenden Vertrag ausgestiegen. Diesen Austritt erklärte der Senat 2 der Bundesliga nun für rechtens. Plassnegger unterzeichnete daraufhin einen Zweijahres-Vertrag bei Rapid. Der GAK kündigte allerdings rechtliche Schritte an.
Plassnegger ist der fünfte Rapid-Neuzugang in der Sommer-Übertrittszeit 2006. Zuvor hatten die Wiener bereits Petr Vorisek aus Pasching, Mario Sara von Aufsteiger Altach sowie Erwin Hoffer und Christian Thonhofer von Absteiger Admira verpflichtet.
GAK will klagen
Der Wechsel wird aber ein gerichtliches Nachspiel haben, wie GAK-Manager Peter Svetits ankündigte. Die Bundesliga hatte den vorzeitigen Vertragsaustritt des Flügelspielers für rechtens befunden, worauf die Hütteldorfer den Steirer unter Vertrag nahmen. "Der Austritt war nicht berechtigt", bekräftigte Svetits.
"Wir behalten uns rechtliche Schritte vor, werden das sicher nicht auf uns beruhen lassen", erklärte der GAK-Manager. Er, Svetits, habe mit Plassnegger eine Frist vereinbart und "innerhalb dieser Frist haben wir bezahlt." Alles andere sei Interpretation des Senat 2 der Bundesliga. "Der GAK hat einen Schaden und den werden wir einfordern."
(apa/red)
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