Nach "Hinrichtung" von Bär "Bruno": Italien
fordert jetzt die Herausgabe des Tieres
- Umweltminister: Tier aus Bärenkolonie im Trentino
- PLUS: NEWS über das Erbe von Problembär Bruno
·Zahlreiche Proteste nach Bruno-Abschuss
Viele Urlauber stornieren ihren Bayern-Aufenthalt
·NEWS über das Erbe von Problembär Bruno
Droht den Geschwistern das gleiche Schicksal?
·Experten: "Bruno" musste nicht leiden
Obduktion: Bär starb an Lungen- und Leberschuss
·Braunbär 'Bruno' von zwei Kugeln getroffen
'Körperwelten'-Macher von Hagens will Kadaver!
·Bruno: Abschuss nun Sache für Staatsanwalt
Strafanzeigen auch gegen
Bayerns Umweltminister
·Bruno ist tot: Bär in Bayern erschossen!
Tier streunte seit Wochen
im Grenzgebiet: Umfrage
·"Herz des Bären heimlich verbrannt"
KLICKEN: Pressestimmen
zum Tod von Bär Bruno
·BILDER: Braunbär Bruno alias JJ1 ist tot!
KLICKEN: So nahe kam uns der Zottel-Bär!
·NETWORLD-UMFRAGE
Mitstimmen: Geht Tötung von "Bruno" in Ordnung?
Der in Bayern erschossene Braunbär "JJ 1" alias "Bruno" könnte nun auch noch für zwischenstaatliche Auseinandersetzungen sorgen. Der italienische Umweltminister Pecorario Scanio (G) will von Bayern offiziell die Auslieferung des toten Tieres verlangen. "JJ 1" entstammt einer Bärenkolonie im Trentino.
Die formelle Anfrage wird am Montag verschickt, berichtete die RAI-Tagesschau in Bozen am Samstagabend. Ein Bär, der in Bayern "hingerichtet" worden sei, solle dort nicht zur touristischen Attraktion werden, so die Begründung des italienischen Ministers, der auch Chef der italienischen Grünen ist. Im übrigen sei der Bär Besitz des italienischen Staates, da er ein Exemplar zur Wiederansiedlung im Adamellogebiet im Trentino darstelle.
Die bayerischen Grünen hätten bereits ihre Unterstützung zugesichert, um dem unwürdigen Treiben bei dem Gerangel um den toten Bären ein Ende zu setzen, erklärte die Fraktionschefin der bayerischen Landtagsgrünen, Margarete Bause, gegenüber dem RAI-Sender Bozen. Den Bär, der ausgestopft werden soll, wollen die Schlierseer haben, wo er erlegt wurde, aber auch das Münchner Museum Mensch und Natur sowie das Münchner Jagdmuseum meldeten Ansprüche.
Der Braunbär war von finnischen Spezialisten, die ihn lebend fangen sollten, zwei Wochen lang vergeblich verfolgt worden. Als er daraufhin zum Abschuss freigegeben wurde, erlegten ihn Jäger binnen weniger Stunden.
(apa)
Deutsche Sklavin befreit14:01
Frau schildert ihr Leid19-Jährige nach acht Jahren gerettet - Mutter soll von Martyrium gewusst haben
Nachbeben in Italien16:12
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien
