Meteorologen sehen dunkle Wolken: Schlechtwetter gefährdet "Discovery"-Start
- Risiko von Gewitterstürmen liegnt bei 60 Prozent
- Alternative Startfenster gäbe es Sonntag & Dienstag
Schlechtes Wetter könnte den für Samstagabend geplanten Start der Raumfähre "Discovery" verzögern. Amerikanische Meteorologen prognostizierten ein Risiko von 60 Prozent, dass die erste Shuttle-Reise seit einem Jahr nicht planmäßig beginnt. Der Start ist für Samstag um 21.39 Uhr MESZ vorgesehen. Für diesen Zeitpunkt werden für den Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida jedoch Gewitterstürme mit dichten Wolken vorhergesagt.
Alternative Startfenster gibt es nach Mitteilung der US-Raumfahrtbehörde NASA noch am Sonntag und Dienstag. Es wäre erst der zweite Raumfährenstart seit dem "Columbia"-Absturz im Februar 2003. Die "Discovery" flog im Juli vergangenen Jahres zum ersten und letzten Mal seit dieser Katastrophe ins All. Dabei stellte sich heraus, dass das Problem mit den Kacheln des Hitzeschilds noch nicht gelöst war.
An Bord der Raumfähre soll diesmal auch der deutsche Astronaut Thomas Reiter ins All starten. Er soll als erster Vertreter der Europäischen Weltraumbehörde (ESA) fast sechs Monate in der Internationalen Weltraumstation (ISS) verbringen. (apa/red)
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