Fünf Tote bei Bombenanschlag: Thailands Süden wieder im Visier islamischen Terrors
- Sicherheitskräfte eskortierten Lehrer-Fahrzeug
- Seperatisten: Abspaltung des Südens von Bangkok
Bei einem Bombenanschlag mutmaßlicher muslimischer Extremisten sind in der südthailändischen Unruheprovinz Yala fünf Sicherheitskräfte getötet worden. Die Männer eskortierten nach Polizeiangaben ein mit Lehrern besetztes Fahrzeug, als der Sprengsatz explodierte. Erst Anfang des Monats waren bei einer Serie von Bombenanschlägen in Yala und zwei weiteren südlichen Provinzen vier Menschen getötet und mehr als 30 verletzt worden.
Einer vor zweieinhalb Jahren von islamischen Extremisten ausgelösten Welle der Gewalt sind im muslimisch geprägten Süden Thailands bisher mehr als 1.200 Menschen zum Opfer gefallen. Die Aufständischen wollen eine Abspaltung der südlichen Provinzen von dem mehrheitlich buddhistischen Königreich. (APA/red)
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