Fliegt Verzetnitsch aus der SPÖ? Burgstaller
dafür, Parteichef Gusenbauer will abwarten
- Für Gusenbauer zuerst ordentliche Gerichte am Zug
- Burgstaller: "Hat Partei schweren Schaden zugefügt"
·'Es wurde sehr viel Porzellan zerschlagen'
Salzburgs LH Burgstaller im NEWS-Interview
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NEWS: 53% wollen Ex- Bank-Chef im Häf'n sehen
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BAWAG: Steuervorteil bei Erwerb von Penthouse
·BAWAG: Elsner wird noch heuer angeklagt
Staatsanwaltschaft sichtet
derzeit Beweismaterial
·Vertrauen in unsere Politiker schwindet
BAWAG- und ÖGB-Krise schadet allen Parteien
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer schließt sich der Forderung der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller nach einem Partei-Ausschluss von Ex-ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch vorerst nicht an. Er wolle, dass zunächst ordentliche Gerichte feststellen, wer schuld sei und wer nicht. Danach werde man überlegen, von wem man sich trenne, erklärte der Parteivorsitzende der "Zeit im Bild 2".
Gleich Nein zum Parteiausschluss sagt der oberösterreichische SPÖ-Landeschef Erich Haider. Er glaube, dass ein Ausschluss im Nachhinein nichts mehr bewirke.
Burgstaller: "Ausschluss gangbarer Weg"
Burgstaller hatte den Ausschluss von Verzetnitsch aus der SPÖ gefordert. Der Ex-ÖGB-Chef habe der Partei "doch so schweren Schaden zugefügt, dass ein Ausschluss ein durchaus gangbarer Weg ist", sagt Burgstaller laut einer Vorabmeldung in der Tageszeitung "Der Standard".
Auf die Frage, ob sie den Ausschluss von Verzetnitsch fordert, antwortet Burgstaller laut Interview mit einem knappen "Ja." Außerdem schließt die Landeshauptfrau dezidiert aus, SPÖ-Chefin werden zu wollen. "Unter gar keinen Umständen" würde sie die Partei Übernehmen. "Ich bin SPÖ-Chefin in Salzburg, das reicht mir", so Burgstaller.
(apa/red)
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