Nachbarschaftsstreit eskaliert: Hundehalter
hetzte Schäfer auf seinen Kontrahenten!
- Am Schluss biss der Hund aber sein eigenes "Herrl"
Ein Streit zwischen zwei Nachbarn ist im Bezirk Freistadt eskaliert. Beim folgenden Handgemenge biss der Schäferhund, der einem der Männer gehört, mehrmals zu und verletzte beide Kontrahenten. Einer von ihn landete in der Justizanstalt Linz.
Ein 38-jähriger Arbeitsloser war mit seinem 37-jährigen Nachbarn grundlos in Streit geraten. Der ältere der beiden hetzte seinen Hund, den er an der Leine führte, auf den anderen. Bei der folgenden Auseinandersetzung stürzten die Männer. Der Hund biss den 37-Jährigen drei Mal in die rechte Hand. Der Hundebesitzer bedrohte seinen Kontrahenten noch, wurde von dem Vierbeiner aber auch mehrmals in beide Unterschenkel gebissen.
Dem jüngeren Nachbarn gelang es schließlich, seinen Widersacher bis zum Eintreffen der Polizei am Boden zu halten. Zwei weitere Personen halfen ihm dabei.
Als die zwei Polizeistreifen eintrafen, wurde der 38-Jährige noch wütender und schlug wild um sich. Er machte die Handschellen vorübergehend unbrauchbar, trat einen Beamten in den Bauch und traf ihn an der rechten Hand. Nach der Behandlung der Bisswunden im Landeskrankenhaus Freistadt randalierte der Mann in zwei Anhalteräumen und wollte sie verwüsten. Er wurde schließlich in die Justizanstalt Linz gebracht. (apa/red)
