Schutzgelderpresser suchten türkische Lokale in Wien heim: Verdächtige verhaftet!
- Handschellen klickten bei Schutzgeldeintreibungen
- Gruppe drohte Wirten & mit Gewalt: 1.800 erpresst
·Verhaftungen nach Cafe-Überfall in Wien
Auch Schwerverletzte wurden festgenommen
·Schusswaffenüberfall in Wien endet blutig
Chronologie des Falles im Sommer 2006
Fünf Schutzgelderpresser haben Seit Mitte Juni Wiener Lokalen zu schaffen gemacht. die zumindest teilweise aus der Türkei stammen, suchten in den vergangen Wochen fünf verschiedene Betriebe in Wien-Margareten, Rudolfsheim-Fünfhaus und Ottakring heim. Drei Täter wurden bei Schutzgeldeintreibungen von Cobra-Beamten und der Polizei festgenommen. Die beiden weiteren Verdächtige werden noch gesucht.
Unter der Androhung von Gewalt hätte die Gruppe wöchentliche Geldbeträge von den türkischen Lokalbesitzern gefordert. Auch bulgarische Mädchen, die sich dort angeblich als Gäste aufgehalten haben, seien Opfer der Schutzgelderpresser geworden, so die Wiener Polizei. Zu gewaltsamen Übergriffen sei es dabei aber nicht gekommen. Insgesamt hätten die beiden Asylwerber und ein Arbeitsloser aus der Türkei sowie ihre beiden "Kollegen" etwa 1.800 Euro erpresst.
Bei Einvernahmen zeigten sich die Täter bisher wenig gesprächsbereit. Allerdings gebe es sehr viele belastende Aussagen von Opfern, so die Exekutive. Weitere Geschädigte können sich unter der Wiener Telefonnummer 31310/DW 33151 melden. (apa/red)
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