Durch fixes Bremsen den Unfall vermeiden: Mercedes stellt Pre-Safe-Brems-Sytem vor
- Auto wird schon vor Unfall automatisch abgebremst
- Rund 40 % der max. Bremsleistung werden aufgebaut

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Bremsassistent Plus und Distronic Plus im Test
Mit der Pre-Safe-Bremse stellt Mercedes-Benz ein weiteres Konzept für mehr Sicherheit im Automobil vor. Das System bremst das Auto vor einem drohenden Auffahrunfall automatisch ab. So kann die Pre-Safe-Bremse im Zusammenspiel mit dem Bremsassistenten Plus die Kollision verhindern oder die Unfallschwere deutlich reduzieren. Die Pre-Safe-Bremse ist ab Herbst 2006 in der S-Klasse und im neuen Luxus-Coupé der CL-Klasse lieferbar.
Das neue System ergänzt den im vergangenen Jahr vorgestellten Bremsassistenten Plus, der den Autofahrer vor einem drohenden Auffahrunfall optisch und akustisch warnt und automatisch den notwendigen Bremsdruck berechnet, um den Crash zu vermeiden. Diese Bremskraftunterstützung steht sofort zur Verfügung, wenn der Autofahrer auf das Bremspedal tritt.
Mehr Sicherheit durch Pre-Safe
Die Pre-Safe-Bremse geht noch einen Schritt weiter: Reagiert der Autofahrer nicht auf die Warnhinweise aus dem Cockpit, nimmt das System bei akuter Unfallgefahr eine automatische Teilbremsung vor und verzögert die S-Klasse mit bis zu 0,4 g (ca. vier m/s²). Das entspricht rund 40 Prozent der maximalen Bremsleistung. Durch die autonome Teilbremsung erhält der Fahrer neben dem optischen und akustischen Warnhinweis ein weiteres spürbares Signal zu handeln. Betätigt er dann sofort die Bremse, steht die maximale Bremskraft zur Verfügung und der Unfall kann - je nach Fahrsituation - im letzten Moment verhindert werden. Ist das nicht möglich, verringert sich durch die Pre-Safe-Bremse die Aufprallschwere und damit das Verletzungsrisiko der Auto-Insassen.
Radar gegen Unfälle
Ebenso wie der Bremsassistent Plus nutzt auch die Pre-Safe-Bremse Radartechnologie, um die Situation vor dem Auto zu erfassen und einen drohenden Unfall zu erkennen. Hinter der vorderen Stoßfängerverkleidung der S-Klasse befinden sich zwei Nahbereichs-Radarsensoren mit einer Reichweite von 30 Metern und einem Abtastwinkel von 80 Grad. Das zusätzliche Fernradar in der Kühlermaske reicht 150 Meter weit.
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